{"id":235,"date":"2008-09-29T06:17:25","date_gmt":"2008-09-29T04:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michaelluethy.de\/scripts\/?p=235"},"modified":"2008-09-29T06:17:25","modified_gmt":"2008-09-29T04:17:25","slug":"mauricio-dias-walter-riedweg-devotionalia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelluethy.de\/scripts\/mauricio-dias-walter-riedweg-devotionalia\/","title":{"rendered":"Mauricio Dias Walter Riedweg Devotionalia"},"content":{"rendered":"<p align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/strassenkinder.pdf\"><span style=\"font-family: arial; font-size: xx-small;\">Strassenkinder im Museum als Druckversion (PDF 1.250 KB)<\/span><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/img\/pixel.gif\" alt=\"spacer\" width=\"10\" height=\"20\" \/><\/p>\n<h2>Strassenkinder im Museum. Betrachtungen zu Kunst und Moral: Das Projekt &#8222;Devotionalia&#8220;<\/h2>\n<p><small>in: ZeitSchrift\/Reformatio, Jg. 46, Nr. 1, Februar 1997 (Sondernummer &#8222;Moralismus&#8220;), S. 55-63.<\/small><\/p>\n<h3>Kapitel 2: Das &#8222;Devotionalia&#8220;-Projekt<\/h3>\n<p>Zwischen August und Dezember 1995 arbeiten die beiden Basler K\u00fcnstler Mauricio Dias und Walter Stephan Riedweg in den Favelas von Rio de Janeiro mit Strassenkindern an ihrem Kunstprojekt &#8222;Devotionalia&#8220;. Sie stellen mit einfachen Mittlen Wachsabg\u00fcsse von deren H\u00e4nden und F\u00fcssen her. W\u00e4hrenddessen fragen sie die Kinder und Jugendlichen nach ihrem Leben, und zum Schluss d\u00fcrfen diese einen Wunsch \u00e4ussern. Der ganze Prozess wird auf Video festgehalten. \u00dcber Tausend Wachsh\u00e4nde und -f\u00fcsse, auf dem Boden ausgelegt, sowie ein Zusammenschnitt der Videos, auf mehreren Monitoren simultan zu sehen, bilden das zur Ausstellung aufbereitete Resultat der Aktion, das 1996\/97 zun\u00e4chst in Rio selbst und anschliessend in Genf, Basel, Luzern und Den Haag gezeigt wird. W\u00e4hrend der europ\u00e4ischen Stationen finden Workshops mit Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen der betreffenden St\u00e4dte statt; auch sie werden auf Video aufgezeichnet. Die hiesigen Reaktionen sollen, so die weitere Planung, in einer der Favelas von Rio vorgef\u00fchrt und schliesslich das ganze Konvolut mit seinen brasilianischen und schweizerisch-holl\u00e4ndischen Teilen im Kongresshaus der Hauptstadt Brasilia hinterlegt werden. Erkl\u00e4rtermassen geht es den beiden K\u00fcnstlern um eine an die Gesellschaft gerichtete Botschaft und um eine Neubestimmung der Rolle der Kunst in der \u00d6ffentlichkeit. &#8222;Devotionalia&#8220; geh\u00f6rt zu einer vor allem in den USA erfolgreichen k\u00fcnstlerischen Str\u00f6mung, der sogenannten &#8222;New Genre Public Art&#8220;. Eine ihrer wichtigsten Promotorinnen, die freie Kuratorin Mary Jane Jacobs, schreibt in einem Beitrag zu &#8222;Devotionalia&#8220;: &#8222;&#8218;New Genre Public Art&#8216; ist Kunst mit einer Bedeutung, die sich aus dem Leben der Menschen heraus entwickelt und selbst wiederum Teil dieses Lebens wird; es ist Kunst, die f\u00fcr das Publikum wichtig ist, weil sie reale Bez\u00fcge herstellt. \u2026 Das Publikum, als Partner dieser Kunst, ist bereit. Es findet sich in Organisationen ausserhalb des Kunst-Welt-Systems. Diese Menschen sch\u00e4tzen die Brauchbarkeit \u2026 von Kunst als Erg\u00e4nzung ihrer eigenen Aktivit\u00e4ten.&#8220; Offensichtlich handelt es sich hier um einen Versuch, Kunst und Leben zu vers\u00f6hnen und die beargw\u00f6hnte Autonomie der Kunst zu \u00fcberwinden, von denen zu Beginn die Rede war.<\/p>\n<p>Bei der Konstruktion der Botschaft von &#8222;Devotionalia&#8220; sind vor allem zwei Sinnebenen im Spiel: Religion und Kunst. Beide sind vermittelt durch das Moment der <em>Repr\u00e4sentation<\/em>. Dias und Riedweg greifen die archaische und vom Christentum adaptierte Tradition einer bestimmten Form von Exvotos auf. Hierbei repr\u00e4sentiert ein beim (Stand)Bild eines Heiligen angebrachtes Abbild eines K\u00f6rperteils den realen K\u00f6rperteil am Leib des Gebers. Zugleich repr\u00e4sentiert es den ganzen Vorgang des Gel\u00f6bnisses, in dem f\u00fcr die Gabe des Heiligen, normalerweise die Heilung des K\u00f6rperteils, die Gegengabe des Exvotos versprochen wird. Bei &#8222;Devotionalia&#8220; repr\u00e4sentieren die Wachsabg\u00fcsse die Kinder der Favelas und gleichzeitig den gesamten Arbeitsprozess, den die K\u00fcnstler mit den Kindern vollzogen haben und in dessen Verlauf diese ihren Abguss mit einem Wunsch verbinden konnten. Auch die zweite Ebene des Werks, die Kunst, definiert sich \u00fcber Repr\u00e4sentation: Ein Kunstwerk bedeutet etwas ausserhalb seiner selbst und vergegenw\u00e4rtigt es zugleich, wobei dieses &#8222;etwas&#8220; ganz unterschiedliches sein kann &#8211; ein Aspekt der Wirklichkeit, eine Empfindung oder auch ein innerk\u00fcnstlerisches Formproblem. Die Analogie der Repr\u00e4sentationssysteme des Exvotos und der Kunst nutzen Dias und Riedweg f\u00fcr die gezielte Vermischung der Sph\u00e4ren von Kunst und Religion. Daraus soll, so die beiden in einem Begleittext, ein Verpflichtungszusammenhang entstehen. Indem sie &#8222;die Metapher des Exvotos aus dem sakralen in den \u00f6ffentlichen Raum&#8220; tr\u00fcgen, versuchten sie der Gesellschaft &#8222;die Rolle der Schicksalsmacht zur\u00fcckzugeben&#8220;.<\/p>\n<h4><em>Eine Dramaturgie des Als-Ob<\/h4>\n<p><\/em><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den beiden K\u00fcnstlern sehe ich in der Sph\u00e4renvermischung jedoch nicht die Dichte und St\u00e4rke der Arbeit, sondern den k\u00fcnstlerischen Mangel wie auch die moralische Fragw\u00fcrdigkeit. Die Plastik kennt einen Grenzfall der Abbildlichkeit, den sie als ihr eigentliches Tabu begreift: den direkten Abguss vom lebenden K\u00f6rper, die sogenannte Moulage. Er gilt in mehrfacher Hinsicht als unk\u00fcnstlerisch. Nichts ist leichter als dieser zwangsl\u00e4ufig gelingende Abbild-Naturalismus, der zur Plastik steht wie die Knips-Fotografie zur Malerei. Vor allem aber besteht das entscheidende k\u00fcnstlerische Verm\u00f6gen der Plastik darin, totes Material &#8222;lebendig&#8220; erscheinen zu lassen; man erinnere sich diesbez\u00fcglich an den Mythos Pygmalions. Die Moulage hingegen vollzieht genau das Gegenteil, n\u00e4mlich die Transformation des lebendigen K\u00f6rpers in sein totes Konterfei. Vom K\u00fcnstlerisch-Plastischen her beurteilt sind die Wachsabg\u00fcsse von &#8222;Devotionalia&#8220; daher ohne Wert. Das mag auch den K\u00fcnstlern bewusst gewesen sein, denn sie greifen auf ein aus den sechziger Jahren bekanntes Stilmittel zur\u00fcck, um den K\u00f6rperteilen das Aussehen von Kunst zu verleihen: Sie ordnen sie in einem strengen Rechteck an, sodass der Eindruck entsteht, es handle sich um ein Werk des Land-Art-K\u00fcnstlers Richard Long oder um Minimal Art. Deren \u00c4sthetik aber ist &#8222;Devotionalia&#8220; so fremd, dass die formale Anleihe aufgesetzt und peinlich wirkt. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Videos, die auf jegliche k\u00fcnstlerische Bearbeitung verzichten und von einer journalistischen Reportage formal nicht zu unterscheiden sind. Folglich ist die Simultan-Pr\u00e4sentation auf mehreren Monitoren \u00e4sthetisch nicht plausibel, ausser dass auch solches an &#8222;Kunst&#8220;, diesmal an einge\u00fcbte Gepflogenheiten der Video-Kunst, anzukn\u00fcpfen sucht. Wenn man auf diese Weise kunstkritisch argumentiert, ist der Einwand vorauszusehen, der formalanalytische Zugang sei verk\u00fcrzend und sperre die eigentliche Dimension der Arbeit, die religi\u00f6se Metaphorik und den sozialkritischen Apell, aus. Also wechsle ich auf diese Sinnebene der Arbeit, erlaube mir auch hier, sie beim Wort zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Form des Exvotos, auf die sich Dias und Riedweg beziehen, repr\u00e4sentiert einen komplexen Vorgang, in dem eine Art magischer Handel abgeschlossen wird. Die eine Partei, der Gl\u00e4ubige, gelobt dabei der anderen Seite, dem Heiligen, ihm einen Gegenstand zu geben, um als Gegenleistung Heilung oder Rettung zu erfahren. Dieser Gegenstand, das Exvoto, kann sowohl nach erfolgter Heilung dargebracht werden, um in Dankbarkeit dem Gel\u00fcbde zu entsprechen, oder aber bereits vor der Heilung beim Bild des Heiligen angebracht werden, um ihn zu verpflichten, die Gegengabe der Heilung auch wirklich zu gew\u00e4hren. Entscheidend f\u00fcr den Erfolg des Handels ist die Bindungskraft des Gel\u00fcbdes, also die Verpflichtung zur Erf\u00fcllung seines Inhalts. Als Legitimationsinstanz wirkt die seit archaischer Zeit bestehende und in den christlichen Heiligenkult integrierte rituelle Tradition. Bei &#8222;Devotionalia&#8220; nun geben die Kinder Abbilder ihre H\u00e4nde und F\u00fcsse als Repr\u00e4sentanten ihrer selbst, und sie d\u00fcrfen diese Gabe &#8211; vor protokollierender Kamera &#8211; mit einem Wunsch an die Gesellschaft verbinden. Die Mehrzahl, vor allem junge M\u00fctter, w\u00fcnscht sich ein Haus; <em>uma casa<\/em> ist gleichsam der Refrain der Interviews. Doch an wen richten sich die W\u00fcnsche? Wer ist die Gesellschaft? Wir hier in Basel (Genf, Luzern, Den Haag)? Die Politiker in Brasilia, denen die Arbeit am Ende des Projektes \u00fcbergeben wird? Die internationale Staatengemeinschaft? Oder einfach alle zusammen? Und wie steht es um die Dimension des Handels, der beim Exvoto unter dem Gel\u00fcbde steht, das einem mit Haut und Haar bindet? Binden sich die beiden K\u00fcnstler? Bindet sich die Gesellschaft? F\u00fchlt sich jemand verantwortlich f\u00fcr das herbeigesehnte Haus? Und wer ist die Legitimationsinstanz f\u00fcr den gesamten Vorgang? An dieser Stelle wird man einwenden, das d\u00fcrfe doch nicht so w\u00f6rtlich genommen werden, sondern sei nur <em>symbolisch<\/em> gemeint; es handle sich doch nicht wirklich um einen religi\u00f6s-magischen Akt, sondern um <em>Kunst<\/em>. Damit ergibt sich eine fatale Oszillation: Frage ich nach der Kunst und stosse auf qualitative M\u00e4ngel, werde ich auf die religi\u00f6se Symbolik verwiesen. Und wenn ich nach dieser frage und deren Verbindlichkeit vermisse, werde ich wieder auf die Ebene der Kunst zur\u00fcckverwiesen. Das aber bedeutet nicht eine produktive Bedeutungs\u00fcbertragung zwischen Kunst und Religion, sondern im Gegenteil die gegenseitige Entpflichtung ins Ungef\u00e4hre des Als-Ob.<\/p>\n<h4><em>Unmoralischer Moralismus<\/h4>\n<p><\/em><\/p>\n<p>Dass es sich bei &#8222;Devotionalia&#8220; um Kunst handelt, bildet das eigentliche Problem des Projekts. Die Autonomie der Kunst, die es Dias und Riedweg erlaubt, ohne tiefere Einbindung in die dortigen Verh\u00e4ltnisse in die Tabuzonen einzudringen, gibt ihnen auch die Freiheit, wieder zu gehen, sobald sie f\u00fcr ihr Kunstwerk gen\u00fcgend Material gesammelt haben. Zu einem wirklichen Ergebnis gelangen sie allein in der Kunst &#8211; das Ergebnis k\u00f6nnen wir besichtigen -, doch an Ort und Stelle hat sich nichts ver\u00e4ndert, geschweige denn verbessert. Eingedenk der Unfreiheit der sozialen Situation, die sich die beiden K\u00fcnstler als &#8222;Rohstoff&#8220; ihres Kunstwerks gew\u00e4hlt haben, und angesichts des Anspruchs, zu einer neuen Verantwortung der Kunst zu gelangen, wird <em>hier, im spezifischen Falle von &#8222;Devotionalia&#8220;<\/em>, die Autonomie und die lebenspraktische Folgenlosigkeit der Kunst zum Skandal. Denn auch hinsichtlich der Verantwortung befinden wir uns im Bereich der Repr\u00e4sentation: <em>&#8222;Devotionalia&#8220; ist bloss repr\u00e4sentierte Verantwortung<\/em>, was einem Umschlag ins Gegenteil gleichkommt.<\/p>\n<p>Zudem sticht ins Auge, wie wenig Ungesehenes und Ungeh\u00f6rtes die Arbeit kommuniziert. Die Fragen, die Dias und Riedweg den Kindern stellen &#8211; Wie kamst du hierhin? Wovon lebst Du? Hast du schon Gewalt erlebt? -, er\u00f6ffnen nur ein weiteres Mal die Welt, die wir aus zahlreichen Kampagnen bereits ausreichend kennen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die \u00c4sthetik der Arbeit, die im \u00dcberst\u00fclpen von konventionell gewordenen und zudem unpassenden k\u00fcnstlerischen Formen \u00fcber Nicht-K\u00fcnstlerisches (Moulage\/Reportage) besteht. Damit k\u00f6nnen sich die Reaktionen der Betrachter nur im Rahmen der \u00fcblichen Betroffenheitskultur bewegen: Die Not ist ersch\u00fctternd, das Wohlstandsgef\u00e4lle unmoralisch, und immer sind es die Kinder und M\u00fctter, die es am h\u00e4rtesten und unverdientesten trifft, usw. Die Konventionalit\u00e4t der Botschaft wie auch der erzielten Reaktion bewirkt, dass wir die Arbeit folgenlos vergessen, denn auch helfen wollten wir schon immer, und schon immer wussten wir nicht wie.<\/p>\n<p>Im Video kommt ein Sozialarbeiter zu Wort, der von der Schwierigkeit spricht, den Mut nicht zu verlieren. Er arbeitet im Verborgenen, und leise klagt er dar\u00fcber, dass seine nie endende, sisyphusgleiche Arbeit kaum gew\u00fcrdigt wird. Dias und Riedweg sind erfolgreicher als er. Sie haben den Weg ins Rampenlicht der (Kunst-)\u00d6ffentlichkeit gefunden, ihre Arbeit wird weitherum stark beachtet. Angesichts dieses Missverh\u00e4ltnisses, was die Relation von Aufmerksamkeit und effektivem Nutzen betrifft, wird das Verh\u00e4ltnis von Kunst und Moral in diesem Projekt selbst zum moralischen Problem.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/scripts\/kunst-moral-religion-moderne\/\">Kapitel I: Kunst und Moral<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/img\/punkt.gif\" alt=\"Stra\u00dfenkinder Punkt\" \/><\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/scripts\/mauricio-dias-walter-riedweg-devotionalia\/\">Kapitel II: Das &#8222;Devotionalia&#8220;-Projekt<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/img\/pfeil.gif\" alt=\"Stra\u00dfenkinder Pfeil\" \/><\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/scripts\/kunst-autonomie-realitaet\/\">Kapitel III: Einige Folgerungen<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 15px;\"><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/img\/pixel.gif\" alt=\"spacer\" width=\"10\" height=\"20\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 15px;\"><\/td>\n<td><a href=\"http:\/\/www.michaelluethy.de\/strassenkinder.pdf\">Strassenkinder im Museum als Druckversion (PDF 1.250 KB)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Strassenkinder im Museum als Druckversion (PDF 1.250 KB) Strassenkinder im Museum. 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